Lebenshilfe hebt auf Flugplatz ab

Einen Ausflug in höhere Sphären unternahmen neun Kinder und Jugendliche der Lebenshilfe Freudenstadt.

Neun Kinder und Jugendliche der Lebenshilfe Freudenstadt verbrachten mit ihren Betreuerinnen einen erlebnisreichen Flugtag auf dem Segelfluggelände der Fliegergruppe Freudenstadt in Musbach. Möglich machte diesen Ausflug der Vizevorsitzende Karl Pfau, der der Anfrage der Lebenshilfe gerne nachkam. Während Karl Pfau den Besuchern alles Wissenswerte rund um die Fliegerei erklärte, sorgte Pilot Jörg Müller für den praktischen Teil der Veranstaltung. Im vereinseigenen Schulungs-Segelflugzeug ASK 13 entführte er fluginteressierte Gäste im Alter von vier bis 30 Jahren in die Luft. Begeistert kamen alle Teilnehmer von ihren Flugrunden zurück. „Die Schwarzwälder Heimat von oben zu sehen, war für alle ein besonderes Erlebnis“, freute sich Betreuerin Vanessa Gert.
Wer wollte, konnte auch in der viersitzigen Motormaschine der Fliegergruppe mitfliegen. Zum Schluss stärkten sich die gut gelaunten Besucher zusammen mit den Helfern der Fliegergruppe bei Kaffee und Kuchen.

Bild und Text von Lothar Schwark

Runde drei der 2. Segelflugbundesliga FG FDS

Kurzes Wetterfenster genutzt

von Lothar Schwark

Nach einer wetterbedingten Nullrunde, zwecks zu spät aufgehenden Wetterfenster in Runde 2 punkteten die Aufwindjäger der Fliegergruppe Freudenstadt in Runde 3 wieder. Wie in der Vorrunde war der Samstag voll verregnet, später machte Schneefall der Thermik den Garaus. Da gingen selbst die Vögel zu Fuß. Am Sonntag (05.Mai) gelangte die einfließende Arktische Luftmasse langsam unter Hochdruckeinfluss. Die Schauer ließen nach und gegen 15.00 Uhr konnte in Musbach auf Strecke gegangen werden. Zwischen Schneeschauern erflogen Max Zeffler (Discus 2) und Jörg Müller (Discus) wichtige Punkte. Zeffler konnte bis Hausach und Richtung Pforzheim zwischen den Schneeschauern und erflog 55,79 Punkte/59,14 Km/h(Speed) bei gesamt 167 km . Müller kämpfte im selben Gebiet gegen die Schneeschauer, schließlich brauchte er eine Flugsicht von fünf Kilometer und musste die gegeben Wolkenabstände einhalten. Für ihn sprangen 48,36 Punkte/50,9 km/h (Speed) bei gesamt 154 km heraus. Martin Haug startete in Oppenheim und konnte von dort das Hoch besser nutzten. Im Rheintal und bis nahe der Rhön fand er beste Bedingungen vor und erflog mit seiner DG 400/17m 425 km. In der Bundesligawertung erbrachten die schnellsten 2.30 Stunden 88,85 Punkte/94,85 Km/h(Speed) . Es ging teilweise sehr gut, berichtete der Fluglehrer der FG Freudenstadt. Die Basishöhe im Schwarzwald war mit rund 1.800 Meter (NN)bei wenig Landemöglichkeiten nicht gerade berauschend, berichtete Müller. Ganz anders war die Wetterlage im hohen Norden der Republik. Dort entfalte die Arktisluft ihr ganzes Potential. Bei 10 Stunden Thermik zeit wurden mehrere 1.000 Km Flüge absolviert. Unsere Zeit kommt noch ist sich Thermikfuchs Haug sicher.

Segelflugbundesliga Runde 3. 1. HAC Boberg (HH) 339,64 Speed/20 Punkte. 2. FC Bronkow (BB) 322,60/19. 3. Aero Club Berlin (BL) 307,42/18. 14.FG Freudenstadt (BW) 193,0/7.

Laufende Gesamtwertung 2. Segelflugbundesliga nach Runde 2. 1. AC Bad Nauheim (HE) 44 Punkte. 2. FC Eichstätt (BY) 41. 3. Rhönflug Poppenhausen (HE) 39. 22. FG Freudenstadt (BW) 8.

BIld Lothar Schwark