Philipp Rohn absolvierte ersten Alleinflug

Von Lothar Schwark

Mit Philipp Rohn hat die Fliegergruppe Freudenstadt einen weiteren Alleinflieger in ihren Reihen. Nach 75 Schulstarts hob Rohn erstmals am 25 April alleine auf dem Musbacher Fluggelände ab. Mit seinen ersten drei Alleinflügen hat der Nachwuchspilot die A-Prüfung absolviert. „Er hat es super gemacht, lobte“ Fluglehrer Constantin Wiegert die ersten Soloflüge auf dem Schulungsdoppelsitzer ASK-13. Bevor es erstmals alleine in die Luft ging, hatte Rohn mit weiteren Fluglehrern einen Teil seines praktischen Schulungsprogramm absolviert. Dazu gehörten mehrere Seilrissübungen, die zu meistern waren. Denn erstmals alleine in der Luft, muss jede Entscheidung autark getätigt werden. Dem Fluglehrer bleibt dann nur noch das Funkgerät als verbindendes Element. Aktuell verfügt die Fliegergruppe über eine rührige Jugendgruppe.

Derzeit findet in Musbach nur ein eingeschränkter Flugbetrieb statt. Dabei hält der Verein penibel die Corona Vorgaben ein. Das ist nur möglich, da Flugleiter, Windenfahrer oder der Seilrückfahrer, weit voneinander getrennt sind, und somit alle Abstandsregeln ohne Probleme eingehalten werden können. Bei allen Schulungsflügen tragen sowohl der Flugschüler wie Fluglehrer eine Schutzmaske.

Mit Philipp Rohn hat die Fliegergruppe Freudenstadt einen weiteren Alleinflieger in ihren Reihen. Dazu gratulierte ihm mit dem gegebenen Corona Abstand Fluglehrer Constantin Wiegert.(Bild Fliegergruppe Freudenstadt)

Bilder, Fliegergruppe Freudenstadt, Lothar Schwark

Flieger heben nach Winterpause zum ersten Mal ab

Das schöne Osterwetter bot sich an: Erstmals in diesem Jahr hoben mehrere Piloten der Fliegergruppe Freudenstadt zu ersten Flügen in Musbach ab. Möglich machten dies die Corona-Vorgaben des Landes, die mit Kleingruppen und gegebenen Abständen im Freien einen Windenflugbetrieb erlaubten. Das ist wichtig für die einzelnen Piloten, die nach langer Winterpause mit dem Fluglehrer ihre Überprüfungsflüge absolvierten.  Bei den Schul- und Überprüfungsflügen trugen sowohl der Fluglehrer als auch der Copilot die vorgeschriebenen Schutzmasken. Auch sonst wurde akkurat auf die Abstands und Hygienemaßnahmen geachtet.

„Aufgrund des schönen Wetters und des Antriebs unserer jungen hoch motivierten Flugschüler konnten wir zwei Windenschulungstage mit rund 50 Windenstarts absolvieren“, berichtet zweiter Vorsitzender Karl Pfau. „Bei der Einteilung achteten wir darauf, dass nur wenige Personen gleichzeitig am Platz waren“, so Pfau. Mit bis zu 421 Kilometern Flugstrecke um den Stuttgarter Luftraum herum nutzten Frank Popp und Max Zeffler die einfließende Kaltluft zu ersten Überlandflügen. Diese Flüge konnten sie dem Online-Contest melden. Dagegen hat der Deutsche Aeroclub wegen der Corona-Lage die Dezentralen Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug (DMST) von Anfang April auf den 1. Mai verschoben. Froh waren die Musbacher Flieger, dass sie schon zu ersten Flügen abheben konnten. Beim ersten Lockdown im vergangenen Jahr waren die ersten Flüge erst Mitte Mai möglich.

Bilder: Karl Pfau