Runde 3 der Segelflugbundesliga Fliegergruppe Freudenstadt  2024

Immer noch kein Rennfieber

Von Lothar Schwark

Mit Rundenplatz 22 und 172,80 Speed schlossen die Piloten der Fliegergruppe Freudenstadt Runde 3 der Segelflugbundesliga ab. Wieder war das Wetter großer Gegenspieler. Der erste Rundentag (Samstag) war fliegbar. Doch von Westen kroch langsam ein Tiefdruckgebiet mit Wolkenabschirmungen heran, um die anfangs vorherrschende Thermik in der Musbacher Region abzuschwächen. Richtig gut war es noch in Richtung Ostalb, was die Piloten vom Internationalen Hahnweidewettbewerb in Kirchheim/Teck bei Flügen in Richtung Raue Wanne und Harburg nutzen konnten. Der beste Streifen lag am westlichen Alpenrand bis zur Schwäbischen Alb. Am Sonntag ging in Baden Württemberg nichts, während zwei hessische Vereine am selben Tag im aufbauenden Wetter noch kräftig punkten konnten. Auch im norddeutschen Tiefland waren am Sonntag noch einige erfolgreiche Flüge möglich, während der Regen über Musbach unaufhörlich den Ton angab.

Ein großes Handicap haben die Musbacher Piloten dazu. Sie sind überwiegend mit reinen Segelflugzeugen unterwegs, während zahlreiche Piloten der Mitbewerber mit eigenstartfähigen Segelflugzeugen oder Turbomotoren unterwegs sind. Da der Ab- und Anflugkreis von früher 15 Kilometer wieder abgeschafft wurde, können die Mitbewerber mit Hilfsmotoren, Wetterlagen mit starkem Rückenwind nutzen, um im Bedarfsfall auf den Hilfsmotor zurückzugreifen. Für den reinen Segelflieger bedeutet das die Außenlandung oder Landung auf einem Flugplatz. Aus diesem Grund setzten die Freudenstädter Aufwindexperten ihren Flug so an, um sicher nach Musbach zurückzukehren.

Mit einem Speed von 61,54 Punkte/65,24 km/h war Marven Gründler mit dem Discus 2b der Fliegergruppe Freudenstadt unterwegs. Er wendete in Höhe Oppingen auf der Alb um sich dann unter zunehmender Bewölkung nach Musbach zurück zu kämpfen. Westlich des Neckartals fand er Steigen um die 1,5 Meter/Sekunde und damit die Rückfahrkarte nach Musbach. Gesamt sprangen noch 266 Flugkilometer heraus. Etwas kürzer war Jakob Schick mit dem Vereins Ventus C 17,6 unterwegs. Auf dem für ihn relativ neuen Flugzeugtyp flog er 58,74 Punkte/61,49 km/h und gesamt 180 km heraus. Constantin Wiegert schaffte es mit seinem Mini Nimbus auch noch in die Luft. Er erzielte noch 58,52 Punkte/58,43 km/h und insgesamt 150 Kilometer.

Deutlich besser lief es für Gründler und Schick in der U 25 Wertung. Da sprang für Freudenstadt ein 5 Rundenplatz mit 117,28 Speed und 40 Punkte heraus. In der laufenden Gesamtwertung liegt man aktuell auf Platz 4 mit 86 Punkten. Wenn es in den ersten drei Runden noch zäh lief, sind die Musbacher Piloten sicher in den kommenden 16 Runden weitaus bessere Platzierungen abliefern zu können, und damit auch die Klasse halten zu können.

Bilder: Schwark und Schick

Maiwanderer fühlen sich auf dem Fluggelände wohl 2024

Frühlingsfest zum 1. Mai

Von Lothar Schwark

Traditionell führte die Gemeinde Musbach ihr beliebtes Frühlingsfest und 1. Maiwanderung durch. Das Wetter spielte mit Sommertemperaturen mit und die Natur erblühte in voller Schönheit.

Insgesamt neun Vereine nahmen an der Veranstaltung mit neun Verpflegungsstationen teil. Erstmals beteiligte sich nun auch die Fliegergruppe Freudenstadt mit ihrer Örtlichkeit an diesem Event. Für den Vorsitzenden der Fliegergruppe Freudenstadt, Axel Reich, war das Frühlingsfest ein voller Erfolg. Sein Dank ging an alle Mitglieder die am Essenstand oder Außenbereich mitgearbeitet haben. Ein dickes Lob erhielt auch der 2. Vorsitzende Karl Pfau, der im Vorfeld mit Reich und Kassier Tobias Abraham die Teilnahme der Fliegergruppe vorbereitet haben. Auch die Jugendgruppe war mit viel Elan dabei und hat mit den Senioren den Laden gerockt.

Zahlreiche Flug begeisterte haben sich dabei auch die Flugzeuge erklären lassen. Vielleicht konnte das eine oder andere neue Mitglied gewonnen werden. Insgesamt waren auf dem rund neun Kilometer langen Rundweg weit mehr als 1000 Wanderer und Wanderinnen oft mit ihren Familien auf Tour. Aber auch der gute alte Leiter- und Bollerwagen wurde von mancher Jugendgruppe bei bester Laune gezogen.