Runde 5 der 2. Segelflugliga und U25 Wertung 2025

Freudenstadt mit Rundenplatz 3 im Spitzenfeld dabei

Von Lothar Schwark

Bei nahezu optimalen Aufwindbedingungen flogen die Aufwindjäger der Fliegergruppe Freudenstadt in Runde 5 der 2. Segelflugbundesliga mit 306,62 Speed den 3 Rundenplatz heraus. Auch die Junioren Jakob Schick und Jann Heritier waren 201,96 Speed und Rundenplatz 2 in der U 25 Wertung erfolgreich dabei. Gute Bedingungen herrschten am ersten Ligatag über dem Schwarzwald. Einziger Nachteil war, das sich die aufsteigenden Luftmassen an einer Inversion ausbreiteten. So kam im Gewölk oft keine Sonne durch, Mit einem Discus b WL schaffte es Jakob Schick unter teils abgeschirmten Himmel, die stärksten Aufwindkamine zu finden. Er flog rasante 106, 45 Punkte/112,84 km/h heraus. Gesamt war Schick 445 km unterwegs.

Nahezu perfekte Bedingungen brachte Ligatag 2 (Sonntag). In der einfließenden Kaltluft bildeten sich bereits ab 9.00 Ortszeit erste Kumuluswolken. So konnte zügig ab 10.00 Uhr gestartet werden. Mit einem Nimbus 4 DM erzielten Joachim Treier mit Tobias Abraham einen Ligaschnitt von 104,66 Punkte/122,71 km/h. Beachtlich ihre Kilometer ausbeute von 859 km. So wendete das Nimbus 4 DM querab von Genf, nachdem der Schweizer Jura gute Aufwinde lieferte. Zurück gelang am Rande des Hotzenwald der problemloser Einstieg in den Südschwarzwald, um folgend noch Teile der Schwäbischen Alb in Angriff zu nehmen. Ein Erfolgserlebnis hatte Jann Heritier auf Discus b WL als drittschnellster Pilot von Runde 5. Er erzielte 95,5 Punkte/101,23 km/h Ligaschnitt, bei Gesamt 601 km. An Ligatag zwei waren vier weitere Piloten über 600 Km unterwegs. Schick erflog 649 km, Frank Popp 625 km, Martin Pollex 627 km, Anton Harzer 623 km.

Unter 544 Piloten belegten Treier mit Abraham einen Top 17 Tagesplatz. Schick mit Platz 58, Popp mit Platz 74 und Harzer Platz 89 waren unter den Weltweit 100 Tages besten dabei. Gemeldet hatten 544 Teilnehmer. In der U25 Wertung waren Schick mit 106,45 Punkte/ 112,84 km/h und Heritier mit 95,5 Punkte/ 101,23 km/h die schnellsten Piloten. Mit Harzer und Pollex schafften weitere Piloten einen Flug in der U25 Liga.

Runde 4 der 2. Segelflugbundesliga und U25 im Jahr 2025

Blauthermik und nur wenig Kumulusbewölkung

Von Lothar Schwark

Blauthermik und nur wenige Kumuluswolken über dem Schwarzwald prägten Runde 4 der 2. Segelflugbundesliga. Mit Rundenplatz 12 und 285,68 Speed/9 Punkten konnten die Aufwindjäger der FG Freudenstadt schlussendlich zufrieden sein. Gegen die hervorragenden Bedingungen in den Zentralalpen, die hervorragende Schnittgeschwindigkeiten ermöglichten, war nichts zu machen. Auch Oberfranken und der Nordosten belegten ihre hervorsagende Thermikbedingungen. Den Freudenstädter Piloten blieb der Südschwarzwald und die Schwäbische Alb. Mit einem Nimbus 4DM wollte Marven Gründler mit Copilot Tobias Abraham eine andere Route wählen. Er hoffte, über Oberschwaben bis in Richtung Ohlstadt schneller unter vorausgesagten Kumuli voranzukommen. Doch das Wetter spielte nicht wie gewünscht mit. Gründler berichtet: „Die Anfangsstrecke hat bei noch tiefer Arbeitshöhe und ohne sichtbaren Aufwindzeichen bis hinter Winzeln doch Nerven gekostet“. „Bei Leutkirch haben wir umgedreht, da sich das Wetter nicht wie erwartet entwickelt hat“. „Zurück im Südschwarzwald ging es dann wieder gut“. Zum Schluss kamen noch 506 km und ein Ligaschnitt von 92,93 Punkten/108,96 km/h heraus. Ebenfalls im 2. Bundesliga Rennen war Jakob Schick dabei.

Nachdem er an Ligatag eins bei einem Jo-Jo Flug 406 km über dem Schwarzwald erzielte, wollte er es tags darauf nochmals wissen. Dabei sprangen ebenfalls bei einem Jo-Jo Flug 100,28 Punkte/106,3 km/h bei gesamt 306 km heraus. Damit war Schick in Runde 4 der schnellste Freudenstädter Aufwindjäger.  Der Musbacher berichtet (Schick). „An Ligatag 2 (Sonntag) habe ich nochmal 20 Liter Wasserballast mehr getankt“. „Dann geht der Discus 2 b richtig gut und steigt flott in der Thermik“. „Am Anfang waren wir im vierer Team unterwegs, und haben uns im Blauen voran gekämpft. Danach ist jeder weitgehend seinen eigenen Weg geflogen. „Mein Ziel, den Flug vom Vortag zu überbieten gelang“. Damit erflog Schick mit Martin Pollex, der auf Ventus C 17,6 Meter unterwegs war in Runde 4 der U 25 Liga mit 186,99 Speed/45 Punkte noch Rundenplatz 6.  Als Rundensieger war der LSV Bruchsal mit 265,06 Speed/50 Punkte im Aufwindstreifen von der Pfalz bis Franken unterwegs. In der U 25 Gesamtwertung fiel Freudenstadt auf  Platz 2 zurück.

Drittschnellster Pilot der Ligawertung wurde Martin Haug auf Ventus 3 M 18m.  Der Fluglehrer der Fliegergruppe erflog über dem Schwarzwald 92,47 Punkte/107,73 km/h. Gesamt war er 507 km unterwegs. Weitere Ligaflüge erzielten. Constantin Wiegert auf Mini Nimbus mit 89,16 Punkte/93,84 km/h/Gesamt 277 km, Reiner Haist Kestrel 17 87,14 Punkte/93,67 km/h/Gesamt 340 km, Martin Pollex Ventus C 17,6 Meter 86,71 Punkte/ 95,82 km/h/Gesamt 284 km, Christof Geißler mit Copilot Hannes Deuble Duo Discus XL 70,18 Punkte/75,97 km/h/Gesamt 250 Km, Jann Hertier Discus b 56,16 Punkte/59,33 km/h/Gesamt 135 km.  Frank Popp DG 800S/18 M flog 396 km. Weiter flogen Joachim Treier mit Copilot Timo Roth auf Duo Discus XL 411 km weit. .Am ersten Ligatag war Haist auf Kestrel 17 348 km unterwegs. So war in Runde 4 vom Scheinneuling bis zum Experten alles dabei.