Großer Windsack in kürzester Zeit gewechselt

Windsack musste erneuert werden

Von Lothar Schwark

Der weithin sichtbare rot-weiße Windsack ist auf dem Flugplatz Musbach unverzichtbar. Er zeigt den Pilotinnen und Piloten zuverlässig Windrichtung und -stärke an und ist damit eine wichtige Hilfe für sichere Starts und Landungen. Auch für die Flugzeugführer in der Luft liefert er entscheidende Informationen darüber, ob Gegen-, Rücken- oder Seitenwind auf der Piste 16/34 (160°/340°) herrscht.

In den vergangenen Monaten hatten jedoch Sonne, Wind und Sturm dem wichtigen Hilfsmittel stark zugesetzt. Das Tuch, das ganz ohne Strom oder Datenübertragung auskommt, war deutlich in die Jahre gekommen und musste dringend erneuert werden.

Unterstützung durch die Stadtwerke

Beim Austausch des Windsacks standen die Mitglieder der Fliegergruppe Freudenstadt in der Vergangenheit immer wieder vor der gleichen Herausforderung: Wie erreicht man die Spitze des Mastes sicher und effizient?

Dieses Mal kam Unterstützung von den Stadtwerken Freudenstadt. Nach einer Anfrage des Vorsitzenden Axel Reich und des zweiten Vorsitzenden Karl Pfau sagten die Stadtwerke Hilfe zu. Bei passender Gelegenheit – als ein entsprechendes Fahrzeug ohnehin in der Nähe im Einsatz war – wurde ein Termin vereinbart.

Ein Mitarbeiter brachte eine Teleskoparbeitsbühne vor Ort in Position, die sich auf bis zu 21 Meter ausfahren lässt. Damit konnte der Austausch deutlich einfacher und sicherer durchgeführt werden.

Schneller Austausch und bewährte Zusammenarbeit

Im Vergleich zu früheren Aktionen gelang der Wechsel des Windsacks in kürzester Zeit. Der beschädigte Windsack wurde entfernt und durch ein neues Modell ersetzt. Bereits beim letzten Austausch war zudem auf eine praxisgerechte Standardgröße umgestellt worden, was den Wechsel zusätzlich erleichterte.

Von Seiten der Fliegergruppe unterstützte unter anderem Willi Haug, der seit nahezu 60 Jahren Vereinsmitglied ist und über große technische Erfahrung verfügt.

„So schnell haben wir unseren Windsack noch nie gewechselt“, freute sich Karl Pfau. Im Namen der Fliegergruppe Freudenstadt bedankte er sich herzlich bei den Stadtwerken Freudenstadt für die tatkräftige Unterstützung.

Für Erfolge geehrt

Fliegergruppe erneut bei der Sportlerehrung der Stadt Freudenstadt vertreten

Von Lothar Schwark

Mit dem Gesamtplatz 8 in der U25-OLC-Bundesliga 2025 war die Fliegergruppe Freudenstadt erneut bei der Sportlerehrung der Stadt Freudenstadt vertreten. Im festlich hergerichteten großen Kurhaussaal des Kurhaus- und Kongresszentrums Freudenstadt freute sich Oberbürgermeister Adrian Sonder, wieder die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der Stadt ehren zu dürfen.

Mit dabei waren auch Alfred Schweizer, Präsident des Sportkreises Freudenstadt, Bürgermeister Wolfgang Fahrner sowie der Sprecher der Freudenstädter Sportvereine, Harald Türk.

Oberbürgermeister Sonder bedankte sich bei allen, die diese sportlichen Erfolge möglich gemacht haben. Zum Erfolg der Athletinnen und Athleten trügen neben Talent und Disziplin auch Trainer, Betreuer, Eltern und Vereine bei. „Neben Talent und Disziplin gehört auch immer ein Quäntchen Glück dazu“, so Sonder. Disziplin sei jedoch der wahre Schlüssel zum Erfolg: „Nur wer immer wieder aufsteht, wird letztlich Erfolg haben“, betonte der Oberbürgermeister.

Für Bürgermeister Wolfgang Fahrner sind die Sportlerinnen und Sportler wichtige Botschafter der Stadt. Das Ehrenamt im Verein sei ein wichtiger Kitt für die Gesellschaft. Auch in Zeiten knapper finanzieller Mittel bleibe es wichtig, insbesondere die Jugend zu fördern.

Diese Auffassung teilt auch die Fliegergruppe Freudenstadt. Für sie waren Marven Gründler, Jakob Schick, Anton Harzer und Martin Pollex gemeldet. Besonders bemerkenswert war es für die Segelflieger, sich im Kreis von Weltcup-Athletinnen und -Athleten sowie Weltmeistern, etwa im Armbrustschießen, wiederzufinden.

Von der Fliegergruppe Freudenstadt war außerdem Axel Reich anwesend – diesmal in seiner Funktion als Gemeinderat der Stadt. Auch Marven Gründler ist Mitglied im Freudenstädter Gemeinderat.

Nach der Sportlerehrung traf man sich bei Snacks und Getränken, um sich über die verschiedenen Sportarten auszutauschen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, den Segelflug auch im sportlichen Bereich sichtbar zu machen. Dadurch ist der Teilort Musbach durch zahlreiche Meisterschaften in der Segelflugszene inzwischen weit über die Region hinaus bekannt geworden.

Auch im Jahr 2026 werden die in Musbach beheimateten Segelflieger wieder versuchen, mit erfolgreichen Streckenflügen und Wettbewerbsergebnissen auf sich aufmerksam zu machen. Denn im März 2027 ist es erneut soweit: Dann findet die nächste Sportlerehrung der Stadt Freudenstadt statt.